Prof. Dr. med. habil Dr. hc. Markolf Hanefeld

Internist, Diabetologe & Endokrinologe

Herr Prof. Dr. med. habil. Dr. hc. Hane­feld leg­te sein Staats­examen in All­ge­mein­me­di­zin 1959 ab und pro­mo­vier­te 1961.

Im Jahr 1974 habi­li­tier­te er sich zu dem The­ma „Unter­su­chun­gen über Wech­sel­be­zie­hun­gen zwi­schen Lipid­stoff­wech­sel und Leber­kran­ken“. Nach dem Erwerb des Fach­arz­tes für Inne­re Medi­zin spe­zia­li­sier­te Herr Prof. Dr. Mar­kolf Hane­feld sich auf die Teil­ge­bie­te Stoff­wech­sel, Endo­kri­no­lo­gie und Prä­ven­ti­on arte­rio­sklero­ti­scher Gefäß­er­kran­kun­gen. Die­se Berei­che bil­den bis heu­te den Inhalt sei­ner kli­ni­schen und wis­sen­schaft­li­chen Arbeit.

1970 initi­ier­te er die Dia­be­tes­in­ter­ven­ti­ons­stu­die (DIS), die ers­te Inter­ven­ti­ons­stu­die welt­weit bei neu­dia­gnos­ti­zier­tem Typ 2 Dia­be­tes zur pri­mä­ren Prä­ven­ti­on der Makro­an­gio­pa­thie. 1974 wur­de er Mit­glied der Euro­pean Athe­ros­cle­ro­sis Group und wur­de 1978 in deren Exe­ku­tiv­ko­mi­tee gewählt. Von 1975–2000 hat er die Vor­le­sun­gen für Endo­kri­no­lo­gie und Stoff­wech­sel­krank­hei­ten an der Medi­zi­ni­schen Akademie/Fakultät Carl Gus­tav Carus in Dres­den gehal­ten und war ver­ant­wort­lich für Leh­re und For­schung in die­sem Fachgebiet.

1982 erfolg­te die Wahl in den Coun­cil of Athe­ros­cle­ro­sis der ISFC und die Inter­na­tio­nal Task For­ce for the Pre­ven­ti­on of Coro­na­ry Heart Dise­a­se. Dar­über hin­aus war er von 1985–1991 Lei­ter der Abtei­lung Endo­kri­no­lo­gie und Stoff­wech­sel­krank­hei­ten der Medi­zi­ni­schen Kli­nik der Medi­zi­ni­schen Aka­de­mie Dresden.

Seit 1987 wur­de unter sei­ner Lei­tung eine Rei­he von Unter­su­chun­gen zur Opti­mie­rung der ora­len Dia­be­testhe­ra­pie durch­ge­führt mit Schwer­punkt auf anti­hy­per­gly­kämische Sub­stan­zen (Alpha-Glu­ko­si­da­se­hem­mer, Met­formin). Spä­ter stan­den die The­ra­pie des post­p­ran­dia­len Sta­tus (Nateg­li­ni­de) und die Kom­bi­na­ti­ons­sthe­ra­pie im Mit­tel­punkt der Arbei­ten. Auf die­ser Basis ent­stand auch sei­ne Mit­ar­beit im Stee­ring Com­mit­tee der STOP-NIDDM Stu­die und als natio­na­ler Inves­ti­ga­tor für die­sel­be. End­punkt die­ser bis­her größ­ten Stu­die zur pri­mä­ren Prä­ven­ti­on von Dia­be­tes bei IGT wird die Kon­ver­si­ons­ra­te zu Dia­be­tes sein, Abschluß Juni 2001. 1990 grün­de­te er die Säch­si­sche Gesell­schaft für Stoff­wech­sel­krank­hei­ten und Endo­kri­no­pa­thien und ist 1. Vor­sit­zen­der. 1996 wur­de er Visi­t­ing Pro­fes­sor der Pri­vat Uni­ver­si­tät Bue­nos Aires und 2000 Ehren­pro­fes­sor der Uni­ver­si­tät Havan­na.

1995–2000 war er Direk­tor des nach der Wen­de gegrün­de­ten Insti­tu­tes und Poli­kli­nik für Kli­ni­sche Stoff­wech­sel­krank­hei­ten. Seit 2000 ist er Direk­tor des Zen­trums für Kli­ni­sche Stu­di­en und For­schungs­be­rei­ches für Endo­kri­no­lo­gie und Stoff­wech­sel der Gesell­schaft für Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fer an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dresden.

Anfang 2003 wur­de er bei der Bul­ga­ri­an Asso­cia­ti­on for the Stu­dy of Obe­si­ty and Rela­ted Dise­a­ses als Ehren­mit­glied auf­ge­nom­men und ihm wur­de von der Deut­schen Gesell­schaft für Arte­rio­skle­ro­se­for­schung die Rudolph Schön­hei­mer-Medail­le verliehen.

Herr Prof. Dr. Dr. Hane­feld ist Mit­glied meh­re­rer natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Advi­so­ry Boards und Stee­ring Com­mit­tees zur Prä­ven­ti­on und The­ra­pie von Dia­be­tes, Fett­stoff­wechsel­störungen und Arteriosklerose.

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